bachforschung

Overview of my research into special aspects of some major vocal works of Johann Sebastian Bach and some miscellaneous stuff. Documented in detail since 2015 in private repositories on GitHub. First releases could appear in 2020. Pre-release versions are updated continuously at this point.

View project on GitHub

J.N.D.N.J.C.

A. In statu nascendi

  1. O Anfang sonder Ende!” - Spuren zur Identifizierung des “Leipziger” Hautptlibrettisten Johann Sebastian Bachs.

  2. Wozu dienet dieser Unrat?” - Spuren zur frühesten Entstehungs- und zur frühesten Rezeptionsgeschichte der Matthäuspassion Johann Sebastian Bachs BWV 244b/c.

  3. … daß er ihn herzlich geliebet, sich seiner an Vatersstelle angenommen, ihn treulich informiret und reichlich mit Büchern und Schriften versorget habe.” Spuren zur Editions- und zur Rezeptionsgeschichte der Passionspredigten des Rostocker Superintendenten Heinrich Müller.

  4. …als sie (i.e. der Pöbel) denen Geistlichen das mäßige Toback-Schmauchen verargen.” - Eine neue Spur zu den Textdichtern der “moralischen” Strophenarie BWV 515.

  5. Zeidelbär” und “Ziegenbrätgen” - Lebensweltliche Schlüsselbegriffe als Spuren zur “feudalistischen” Vorgeschichte der Cantata vom Coffee BWV 211.

  6. Gottlob! der Drache liegt!” - Spuren der kulturpolitischen Sozialisation Christian Friedrich Henricis (Picander) in den Subtexten Leipziger Vokalwerke Johann Sebastian Bachs.

  7. In hiesiger Residentz … das neu-componirte Stück …” - Spuren zu den letzten in Freiheit verbrachten Arbeitstagen Johann Sebastian Bachs in Weimar.

  8. Spuren zur Herkunft einer undokumentierten Handschrift des Wohltemperierten Claviers I.

  9. Spuren zu systematischen Satzzitaten aus den vierstimmigen Chorälen Johann Sebastian Bachs in gedruckt und handschriftlich überlieferten norddeutschen Choralbüchern des 18. Jahrhunderts.

  10. Spuren zum Transformationsprozess von Temperierung und Stimmtonhöhe norddeutscher Orgeln des 17. bis 19. Jahrhunderts in zeitgenössischen Choralbüchern und undokumentierten Orgelakten.

  11. Spuren zur Überlieferungsgeschichte der “Resolutio Canonis Ricciani per J.S. Bachium”.

  12. Kirnb. poss.” - Spuren zur Herkunft von Johann Philipp Kirnbergers Handexemplar von Friedrich Wilhelm Marpurgs “Anleitung zur Singecomposition”.

  13. Wandersage oder Wunschvorstellung? - Zeus Faber (alias Petersfisch) als Kern einer Bachlegende.

  14. Ligaturen aus dem Nirwana. Scheidelinien zwischen Fragment und Torso in der Handschrift D-B Mus.ms. Bach P 26.

  15. Ach, was soll ich Sünder machen?! - Abendgesänge eines akademischen Stubengenossen. Intime Einblicke in das hymnologische Biotop der Jenaischen Liederfreunde um 1700.

  16. Ist es genug? - Nostalgische Reverenzen an den untergegangenen Elbschwanenorden in J.S. Bachs Kantatentexten.

  17. Kritische Anmerkungen zu einer textlichen und zeichnerischen Bauaufnahme des Gebäudes der Lüneburger Partikularschule St. Michaelis aus dem 18. Jahrhundert.

  18. Spuren zu einer selektiven zyklischen Aufführung des Concerten-Jahrgangs Georg Philipp Telemanns.

  19. Ev. Kirchenrat Dr. Adolph Schütte und Dr. Gregor Schwake OSB - Aus der Frühzeit der akademischen Orgelwissenschaft an der WWU Münster.

  20. Französische Orgelinstrumente mit petit ravalement östlich des Rheins - eine Unmöglichkeit? Spekulationen zur Erklärung einer bis heute unspielbaren Pedalnote in J.S. Bachs Piece d’orgue BWV 572.

  21. Untersuchungen an den vor Ort von Jacob Courtain leihweise benutzten Originalexemplaren der Déscription des Arts et Métiers.

  22. Noch ein Claviorganum von Jacob Courtain - erhalten in einer süddeutschen Sammlung?.


B. Tempi passati

  1. Ein Claviorganum von Jacob Courtain. In: Schlepphorst, Winfried (Hrsg.): Orgelkunst und Orgelforschung. Gedenkschrift Rudolf Reuter, Kassel 1990.

  2. Der oldenburgische Orgelbau nach 1800. (Kritisches Inventar von ca. 100 Kirchengemeinden und catalogue raisonné der Hoforgelbauer-Familie Schmid. Druckfertiges Typoscript für eine phil. Diss; ca. 600 Textseiten; 1993)

  3. Strukturierte Zuordnung von Texten und Melodien der Oldenburgischen Gesangbücher des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts (relationale Datenbank; Stand: 1993)

  4. Inventar der ca. 2000 im Schloß zu Jever hinterlassenen Briefschaften von Johann Ludwig Fürst zu Anhalt-Zerbst. (relationale Datenbank; Stand: 1993)

  5. Johann Nikolaus Forkels Empfehlungen zu Stimmtonhöhen bei Kantatenaufführungen. (Primärquellendokumentation; 1993)

  6. Eine zeitgenössiche Quelle zur Cent-genauen Schätzung der Stimmtonhöhe Hamburger Kirchenmusikaufführungen während der späten Amtszeit C.P.E. Bachs. (Primärquellendokumentation; 1993)

  7. Autographe curricula vitae mitteldeutscher Kandidaten in den Bewerbungsakten für ein norddeutsches Kantorat. (Primärquellendokumentation; 1993; darin: eine per couvert verschickte Kantatenpartitur)

  8. Digitale Grundlagen für eine analoge zeichnerische Rekonstruktion der Möller-Orgel im Paulusdom Münster (1993; s.a.n.e.)

  9. Die musikalischen Privat-Sachen in den Oldenburgischen wöchentlichen Anzeigen 1749-1799. Privatdruck Münster 1993. (1 Exemplar in der Bibliothek des Bach-Archivs Leipzig)

  10. Digitale Notendruckvorlage für eine kritische Ausgabe der Fantasia ex C dis BWV 1121 anhand des Tabulaturautographs. (Privatdruck; 1990)

Münstersches Orgelmagazin (Gründer und Herausgeber; 1996-2018)

Copyright Michael Hochgartz, D-48153 Münster, 2015-2019

www.bachforschung.de

CC-BY-NC-ND 4.0